Man nehme:
Ein Tag an dem die Temperatur bis auf 38 Grad steigt.
Ein Abend an dem die Temperatur nur unwesentlich auf 29 Grad zurückgeht.
Eine Nacht in der sich ein gewaltiges Unwetter zusammenbraut.
Eine Uhrzeit (so gegen 1:30 nachts) an der niemand mehr auf den Straßen ist und es mucksmäuschen still ist.
Man warte geduldig auf das Unwetter das sich bereits von weitem her ankündigt. Man schaue den Blitzen im Himmel zu die fast im Sekundentakt immer wieder über den Himmel flimmern und die Nacht zum Tag werden lassen. Man schaue den ersten großen Regentropfen zu wie sie vom Himmel fallen.
Und wenn es dann so richtig schüttet ziehe man sich splitternackt aus und gehe hinaus in den Garten.
Es hat mir Spaß gemacht den Vuvuzelas ein wenig entgegen zu wirken. Ich hoffe euch auch. Wenn ihr alle Filme noch mal sehen wollt, es gibt eine extra Kategorie WM Filmfestival in der alle Filme untergebracht sind.
Zum Abschluss gibt es eine kleine Serie von Alexei Alexeev.
Heute: Lingo Vino von Daniel Texter
Wegen Zeitmangel, Hitzewallungen und weil mein Büro aussieht wie das Schlachtfeld von Verdun, lege ich am vorletzten Tag einen Film vor den ich schon einmal im Blog vorgestellt habe. Lingo Vino habe ich vor über 3 Jahren gedreht in den Weinbergen an der Mosel. Es war und ist bis heute einer meiner schönsten Erfahrungen in der Filmbranche gewesen und das Resultat lässt sich sehen. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit unserem Thierry “National” van Werveke.
Wetterblogging wäre das Naheliegendste gerade jetzt. Aber da ich diese Beiträge so belanglos finde wenn ich sie in der Zukunft lese, (nichts ist so alt wie das Wetter von gestern) werde ich es nicht tun.
Stattdessen berichte ich euch von meinem heutigen Kurztrip zum Chateau de Malbrouck, das keine zehn Kilometer von Schengen entfernt liegt. Es war zum ersten mal dass ich dort war. Das Schloss ist von grund auf renoviert worden, speziell für größere Kunstausstellungen zeigen zu können. Zur Zeit ist eine große Niki De Saint Phalle Werksausstellung zu sehen.
Die Figur dürfte allen bekannt sein.
Die Künstlerin war ein Zeit lang sehr in Mode, so sehr dass man kleine Replikationen in jedem Souvenir- und Kramladen bekam. Doch Niki De Saint Phalle ist so viel mehr als das. Im Schloss sind Skulpturen und plastische Bilder von ihr zu sehen, die ich bis dato noch nicht kannte. Weitab von den bunten farbigen Nanas sind es Gebilde die ihre Alpträume hervorbrachten. Der Satz “I had a dream” kommt sehr oft in der Ausstellung vor.
Leider war fotografieren in der Ausstellung verboten. Ich habe das Verbot dann für mich ein wenig anderes ausgelegt und nicht IN der Räumen fotografiert, sondern auf den Festungsmauern außen, IN den Hof hinein, in dem auch ein paar Skulpturen standen.
Hier sind nur zwei der Fotos zu sehen, der Rest davon ist ab morgen nebenan im Photblog zu finden.
Letztens fand eine Seite in die ich mich sofort verliebte. Die Archive Seite von Gerd Arntz beinhaltet eine Sammlung an sogenannten Isotypes, kleine grafische Symbole für alles und zu jeder Gelegenheit. Was mich an diesen Isotypes aber ganz besonders fasziniert, ist ihr Alter. Die meisten davon entstanden in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts und sind somit fast hundert Jahre alt. Und doch haben viele von ihnen wenig an Aktualität eingebüßt und wären heute noch problemlos einsetzbar. Andere beschreiben Situationen und Dinge die es heute in der Form nicht mehr gibt.
Mich würde es ungemein reizen die Symbole in ein neues Blogtheme einzubauen.
Das macht man für gewöhnlich mit einer Lammkeule.
Es funktioniert seit ein paar Tagen mit den Außentemperaturen auch mit mir.
Ich dürfte langsam gar sein man kann mich servierfertig machen.
Hat irgendjemand eine Idee was als Beilage zu mir passt?
„Worte springen wie Affen von Baum zu Baum, aber in dem dunklen Bereich, wo man wurzelt, entbehrt man ihrer freundlichen Vermittlung.”
Robert Musil (1880-1942)