Das ganze Wochenende über, saß ich, sehr unüblich für mich, über Stunden hinweg in einer Sakristei. In der Echternacher Basilika wurde das Musical Ultima Ora uraufgeführt. Auf einer riesigen Bühne die den gesamten Voraltar überdachte, stand ein fast hundert Mann starker Chor, ein dreißigköpfiges Orchester und zweiundzwanzig Schauspieler.
Der Chor bestand aus den Leuten des Basilikachores und zu einem Großteil aus zusammengewürfelten Leuten, die sich dafür gemeldet hatten. Unter ihnen befand sich eine alte Schulfreundin von mir die bestimmt seit über 20 Jahren nicht wiedergesehen hatte. Sie heißt Muriel und wir waren ein paar Jahre zusammen in einem Pantomimentheater. Muriel hat einen sehr interessanten Beruf. Sie ist Kunstrestauratorin, ein recht seltener Beruf zumal hier in Luxemburg.
Beim Googlen fand ich ein richtig tolles Interview von ihr bei RTL, was aber leider (wie so oft bei RTL…grr) irgendwo in der Mitte abrupt zu Ende ist. Anlass dazu war die Restauration der berühmten Muttergottesstatue in der Kathedrale Luxemburg. RTL Seite Interview mit Muriel
Wie schon in der Überschrift angekündigt sollten Vegetarier tunlichst dieses Video vermeiden. Ich hab euch gewarnt. Ich komme nicht für psychische Schäden auf.
Vor einigen Wochen schrieb ich etwas über die Gruppe Grizzly Bear und ihr neues Album. Den Werbemachern von Peugeot scheint deren Musik auch zu gefallen.
Running Gag in der Produktion: Versuch mal bei Google unter Dicks etwas über den Schriftsteller Edmond de la Fontaine zu finden. Du wirst staunen wie viel Google da zu bieten hat.
Der Sinologe Hinrich Schepp findet überraschend seine Frau Doro tot an seinem Schreibtisch, über einem alten Manuskript, das er vor ewigen Zeiten verfasst hatte und das seine Frau seltsamerweise korrigiert hatte… Warum gerade dieses alte Manuskript von dem er selbst nicht mehr wusste dass er es überhaupt noch besaß und warum starb sie gerade jetzt?
Soeben hörte ich die Novelle von Matthias Polityki zu Ende und war sehr begeistert davon. Ich hatte sie mir in den letzten Tagen aufgenommen, aus den täglichen 30-minütigen Schnippseln die auf NDRKulutr Am Morgen vorgelesen kommen. Die Novelle beflügelte mich regelrecht dazu, mich wieder mit mehr Elan und Schaffenskraft hinter die gedruckte Version vom Augenblicke Blog zu setzen. Zumal da ich jetzt ein Programm dazu gefunden habe, das mir diese Arbeit ungemein erleichtert, auch in finanzieller Hinsicht.
Es ist vor allem die Sprache und der Erzählrythmus von Politycki den ich so grandios finde.
(Dabei sollte man sich auf dem obigen Link den Videotrailer zum Roman NICHT ansehen. Er ist zu reißerisch gemacht und beinhaltet keineswegs die Stimmungen und Gefühle die tatsächlich von dem Roman ausgehen.)
Tja! Keiner hat’s gewußt oder sich die Mühe gemacht die Namen bei Google einzugeben. Pech gehabt. Denn dieses mal hätte man es mit Leichtigkeit herausfinden können. Die Namen sind alle Romanhelden aus Haftromanserien vom Bastei Verlag.
Gestern las ich in einem der täglich fliegenden Käseblätter in Luxemburg ein kurzes (lang wäre auch für das Format seltsam) Interview mit dem Szenaristen des Comics, das jetzt in französisch vorliegt. Darin stand eine Aussage die mich doch etwas überraschte: [... Les utilisateurs s'imaginent toujours que leurs amis - qui ne sont d'ailleurs très souvent que des contacts - vont suivre leur analyse de l'actualité ou qu'ils vont commenter leurs photos de vacances. Or, dans la réalité, ce qui intéresse les internautes, ce sont leurs propres profiles...]
Erstaunliche Aussage, denn bei mir ist nicht so. Was ich in meinem Profil poste ist zwar wohl überlegt, aber mich interessiert grundsätzlich IMMER mehr was die die anderen so schreiben und denken als mein eigener Stuss.
Es gibt auch im gleichen Zusammenhang ein Test hier, bei dem man feststellen kann was für eine Art Facebooktyp man ist. Le réfléchi. Vous savez utiliser Facebook avec modération. La plupart de vos contacts apprécient lire vos status et trouvent vos commentaires pertinents. Continuez ainsi! Sans être trop intrusif, vous serez respecté par vos contacts qui réfléchiront à deux fois avant de poster une photo de vous compromettante.
Angeregt durch ein Podcast vom Deutschlandfunk bei dem ich mitunter laut gelacht habe, hatte ich die Idee für dieses Quiz.
Frage:
Was haben Rex Hayes, Monika Lindt, Thomas Bruckner, Rex Corda, John Kirby, Tony Ballard und Jessica Banister gemeinsam?
Kleiner Tipp; es sind keine Pornodarsteller.
Der erste der richtige Antwort in den Kommentaren schreibt, bekommt eine DVD aus meiner Kollektion.
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Nachtrag (00:34): Wie? Noch keine richtige Antwort? Dabei finde ich das Quiz dieses mal gar nicht sooo schwer. Kleine Hilfestellung: Es sind zwei, wenn ich es ganz genau nehme, drei Gemeinsamkeiten, die alle oben genannten miteinander verbindet. Na los! Mit ein paar wenigen Klicks müsstet ihr es herausfinden.
Eigentlich bin ich ja ganz froh, dass alles so gut klappt und ich keine Langweile habe. Doch die ungewollten längeren Pausen hier im Blog sind der Arbeit zuzuschreiben.
Dann fing letzte Woche das hier an, das größer und heftiger ist, als ich gedacht hatte.
Und nächste Woche hat das hier Premiere, ein Tag nachdem der erste hier seine letzte Vorstellung hatte.
Dann gibt es noch ein weiters “hier”, das ich aber nicht verlinken kann weil ich darüber nichts im Netz gefunden habe, das aber auch schon in Vorbereitung ist…
Und wer das jetzt nicht verstanden hat, klickt bitte die ‘Hiers’ an.
Ich habe den Film eben im BR gesehen und ich muss sagen, obwohl ich ihn schon kannte hat er mich genauso berührt wie das erste mal als ich sie Kino sah. Ich hatte wieder Herzklopfen an der gleichen Stelle, wenn die Stasi beinahe die Tür aufbricht und nach der Schreibmaschine sucht. Und ich hatte wieder einen Kloß im Hals als Sebastian Koch am Ende des Films auf den kongenialen Ulrich Mühe (Gott hab ihn selig) zugeht und es sich dann doch anders überlegt und wieder ins Taxi steigt.
„Worte springen wie Affen von Baum zu Baum, aber in dem dunklen Bereich, wo man wurzelt, entbehrt man ihrer freundlichen Vermittlung.”
Robert Musil (1880-1942)